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Aktivitäten

BLS AED am Zukunftstag mit der Sekundarschule Birsfelden vom 8.11.2018

Anlässlich eines Pilotkurses seitens der Ersthelfer Stiftung NWCH, wurde das Thema „lebensrettende Sofortmassnahmen im Kreislaufstillstand“ im Programm des Zukunftstagesintegriert und interessierten Schüler angeboten.

Zuvor besuchten einige Lehrpersonen der Sekundar Schule Birsfelden einen ersten „Instruktorenkurs für Lehrpersonen“, mit dem Ziel, dass ausgebildete Lehrkräfte das wichtige Thema „Reanimation“ im Schulunterricht integrieren und in Eigenregie mit Support von Fachpersonen unterrichten können.

Erfreulicherweise schrieben sich am Morgen 27 und am Nachmittag sogar 48 Schülerinnen und Schüler für dieses wichtige Thema für den Zukunftstag ein. Mit Unterstützung von 3 ausgebildeten Lehrpersonen durften wir eine Reanimationsausbildung inklusive Anwendung des Defibrillators (AED) via Grossgruppenschulung durchführen. LifeSupport, eine Ausbildungsinstitution aus Notfallprofis, vermittelte innerhalb einer Stunde den Schülerinnen und Schülern in der Turnhalle mit einem Mix aus Theorie via Audiovisueller Präsentation und zwei praktischen Teilen, das notwendige Wissen. Zu zweit an einem Phantom und einem AED übten die Schülerinnen und Schüler jeweils 15 Minuten die Herzdruckmassage. Ein anstrengendes Training, wie die Schülerinnen und Schüler feststellen mussten.

Im Ernstfall dauert es in der Regel ca. 10 – 15 Minuten, bis der Rettungswagen von Basel in Birsfelden eintreffen würde. Es galt den Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, wie sie die oftmals über Leben und Tod entscheidenden Minuten bis zum Eintreffen der Profis überbrücken können.

Engagiert und mit Begeisterung legten sich die Schülerinnen und Schüler ins Zeug und drückten mit einer Frequenz von 100 – 120/min, im Takt von „Stying a live“ den Brustkorb des Phantomes 5 – 6 cm tief zusammen. Bei dieser sogenannten „Hands only“ – Ausbildung wurde zusätzlich erklärt, weshalb man in dieser Erstphase des Kreislaufstillstandes auf die Beatmung verzichten kann und trotzdem ein Ersatzrhythmus aufrechterhalten kann.

Die Schockabgabe mit dem Defibrillator wurde ebenfalls 1:1 praktisch trainiert, so dass vorhandene Hemmungen bei der Anwendung dieses wichtigen Hilfsmittels, welches immer häufiger im öffentlichen Raum zugänglich ist, abgebaut werden konnte.

Die Stiftung verfolgt mit der breiten Schülerausbildung das Ziel, eine entscheidende Lücke in der Rettungskette zu schliessen, damit die Überlebenschancen von Patienten mit plötzlichem Kreislaufstillstand nachhaltig verbessert werden kann. Diese Pilotveranstaltung war somit der erste Schritt und es sollen in nächster Zeit weitere Ausbildungen in Oberstufen-­‐Schulen folgen.

Nach dem Reanimationstraining wurden zusätzlich weitere wichtige notfallmedizinische Themen wie Blutstillung, Verhalten bei Atemnot, Erkennen eines Herzinfarktes etc. praktisch vermittelt.

Nochmals ein grosses Dankeschön an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie den unterstützenden Lehrpersonen.

Ganz nach dem Motto: Lerne und Lehre Leben retten!

Daniel Fringeli
dipl. Rettungssanitäter
Geschäftsführer LifeSupport und Stiftungsrat

Übernahme des Defibrillatoren-Registers Basel-Landschaft Oktober 2017

Die Stiftung Ersthelfer Nordwestschweiz hat im Oktober 2017 das Defibrillatoren-Register Basel-Landschaft von der Volkswirtschaft- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft übernommen. Das Register soll bis zur Inbetriebnahme der Smartphone-basierten Alarmierung von First-Respondern (ausgebildete Ersthelfer) im Herznotfall, die Aktualisierung und Vervollständigung des Registers vorantreiben. Das Register wird vollständig in die Smartphone-basierte Alarmierung der Sanitätsnotrufzentrale beider Basel übernommen und abgelöst.

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